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Anfänger-Tutorial

einfacher Sonnenuntergang-Tutorial

Hallo und herzlich willkommen zu meinem Sonnenuntergang-Tutorial. Dieses Tutorial richtet sich in erster Linie an Anfänger. Man erfährt in erster Linie einen ersten Umgang mit Terragen 2, insbesondere einen ersten Umgang mit der Funktion "Water", "Lighting", ein bisschen "Atmosphere" und selbstverständlich die Funktion "Renderers". Es wird nicht jedes einzelne Detail der einzelnen Funktionen erklärt, sondern nur richtungsweisend erläutert. jetzt aber zum Tutorial.

Wir öffnen Terragen2 und sehen folgende Oberfläche vor uns:


Zunächst werden wir das Wasser in unsere Szene einfügen, da wir ja einen Sonnenuntergang am Horizont eines Meeres erstellen wollen. Wir betrachten uns die obere Funktionsleiste von Terragen2:


Zunächst wählen wir die Funktion "Water"(1) durch anklicken des Schalters aus.
Nun wählen wir den Unterschalter "Add Water Objects"(2) aus.
Es erscheint eine Auswahl, wobei sich die Auswahl bei Water nur auf "Lake"(3) beschränkt. Wir wählen wiederum dies aus.

Wir haben nun die Wasseroberfläche unserer Szene hinzugefügt, wie Sie grob in der Vorschau erkennen können.
Wir schauen uns nun folgendes Bild an:


Links unten, unter der rot eingekreisten Nummer 1 sehen Sie unser Einstellungsmenü für das Wasser, was wir zunächst einmal unbeachtet lassen werden. Zunächst werden wir unsere Cameraposition ein wenig verändern, so das Sie flach über dem Wasser steht. Dies können wir in der Rendervorschau mit der eingekreisten Nummer2 sehen. Zunächst einmal drehen wir unsere Kamera etwas mehr Richtung Horizont.

Dies geschieht, indem wir unseren Mauszeiger in das rot eingekreiste Fenster mit der Nummer 2 bewegen. Nun halten wir die Taste "alt" der Tastatur und die linke Maustaste gleichzeitig gedrückt und bewegen unseren Mauszeiger.Wir sehen das wir unsere Camera nun in alle Richtungen drehen können, einfach mal ein bisschen rumspielen und dann die Kameraposition so einstellen, das wir schön viel vom Horizont sehen können, So das das Wasser in etwa dem unteren drittel nur noch zu erkennen ist.
Nun wollen wir unsere Kamera noch knapp über dem Wasser positionieren, so damit es später aussieht, als würden wir nahe der Oberfläche sein.
Wir tun dies indem wir die Taste "alt" und die rechte Maustaste gedrückt halten und die Maus auf und abbewegen.
Haben wir unsere finale, gewünschte Position erreicht, müssen wir unbedingt "Set Camera"(3), die eingekreiste drei drücken, damit unsere aktuellen Kameraeinstellungen in der Renderkamera übernommen werden. Dies ist sehr wichtig, denn sonst sieht Ihr finales Bild anders aus, als Sie es sich eigentlich wünschen.

Wir wenden uns dem Wasser zu und betrachten folgendes Bild, welches die eingekreiste 1, nur vergrössert vom obigen Bild ist:


Punkt drei (3) definiert die Koordinaten und das Zentrum der Wasserfläche, Punkt zwei (2) definiert die Wasserstandshöhe. Es lässt sich alles über die Schieberegler oder über Tastatureingabe durch klicken in das betreffende Feld verändern. Wir lassen aber alles mal so wie es ist, und schenken Punkt (2) und (3) keine weitere Beachtung.
Vielmehr wenden wir uns der Karteikarte "surface shaders" (1) zu und klicken diese (eingekreiste 1) an. Siehe nun folgendes Bild:




So, Nachdem wir nun die Karteikarte "surface shader" angeklickt haben, klicken wir wir im obigen Bild eingekreist, die Nummer 2. Nach anklicken von zwei, öffnet sich erneut eine Aufzählung, siehe (3), bei der einmal Go to "water shader 01" (3) aufgeführt ist und wir nun auch gleich anwählen. Die beiden weiterführenden Aufzählungen "assign shader" und "create new shader" lassen wir in diesem Tutorial einmal ausser acht.
Wir haben nun folgendes Bild, wobei die Einstellungen, so wie Sie sie hier im nachfolgenden Bild sehen, schon die finalen Einstellungen für unser Bild sind. Selbstverständlich sind diese Einstellungen nur ein richtungsweisender Vorschlag, einfach mal ein bisschen mit den Reglern spielen, sie bekommen es sicherlich noch ein bisschen besser hin.


So, unter Roughness(1) bestimmen wir die Oberflächenrauheit unseres Wassers. Sie können dies per Schieberegler rechtsseitig tun. Haben wir hier einen niedrigen Wert, erscheint die Oberfläche des Wassers sehr "glatt" und je höher der Wert geht, desto "rauher" wird die Oberfläche. Allerdings sollte der Wert nicht allzu hoch sein, da das Wasser sonst eher unrealistisch wirkt, je nachdem wo unsere Kamera steht, hier gilt selbstverständlich wie für alle Funktionen, einfach mal ausprobieren.

So, unter Wave scale (2) bestimmen wir die Höhe der "Wellen" unseres Wassers. Selbstredend ist ein niedriger Wert für niedrige Wellen, ein hoher Wert für hohe Wellen. Es ist jedoch auch immer ein wenig abhängig, wie weit die Kamera vom Wasser entfernt ist.

Unter "smallest scale" (3) bestimmen wir, wie hoch die kleinste Welle unseres Wassers sein soll. Auch hier selbstredend wieder ein kleiner Wert für kleine Wellen, ein grosser Wert für grosse Wellen. Hierbei kommt es auch auf ein gutes Zusammenspiel mit "Wave scale" an, um ein realistisches Ergebniss zu erzielen.

Zu den Reglern "Wind Patch Effect"(4), "wind Patch size" (5) und "wind patch sharpness" (6) kann ich im Moment nur soviel dazu sagen, das Sie Windverhältnisse simulieren. Aber das genaue Zusammenspiel habe ich jetzt auch noch nicht rausgefunden. Wer es weiss kann es mich gerne über Kontakt oder das Gästebuch wissen lassen.

Über die Karteikarte "Reflections" (7) lassen sie die Reflektionswerte des Wassers einstellen, aber wir werden dies jetzt in diesem Tutorial mal unbeachtet lassen.



Nun, wollen wir natürlich auch mal einen Zwischenstand unseres Bildes sehen, was sich sowieso zwischendurch immer wieder mal empfiehlt. Wir werden nun unsere aktuelle Einstellungen einfach mal rendern, um einen Überblick zu haben, wie unser Bild aktuell aussieht.
Die Geschieht über die Funktion "renderers". Siehe dazu auch nächstes Bild:


Wir klicken nun auf die Funktion "renderers" (1), danach erscheint linksseitiges Menü. Wir wählen nun links oben "Quickrender" (2) aus, da wir ja nur einen schnelles Renderbild erstellen wollen, um zu überprüfen wo wir stehen mit unserem Bild.
In dem rot eingekreisten Menü mit der Bezeichnung (3) lassen sich Einstellungen zur Renderqualität usw. einstellen, wir lassen aber mal alles so wie es ist, da wir ja nur ein schnellen Quickrender machen.
Hierzu klicken wir auf "Render Image" (4), und siehe da wir haben unser erstes Bild und gleich einen Überblick, wo wir mit unserem Bild stehen. Wenn ihr Renderbild nicht in etwa dem Vorschaubild entspricht, überprüfen Sie, ob sie auch wirklich "Set Camera" gedrückt haben. Siehe dazu auch weiter oben im Tutorial.
Es empfiehlt sich sowieso, immer wieder einen schnellen Quickrender zu machen, es erspart viel Zeit und Müh, denn man sieht recht gut, was man noch verbessern oder ändern könnte, am eigenen Bild.

So, nun wirds Zeit, eine Sonne ins Spiel zu bringen, denn wir wollen ja einen Sonnenuntergang basteln.Sie dazu nächstes Bild:


Zunächst einmal klicken wir in der Funktionsleiste auf "Lighting" (1) um ins Sonne und Lichtmenü zu gelangen.
Danach klicken wir "Sunlight01" (2), um ins Sonnenlicht-Menü zu gelangen.
Hier sehen wir einmal die Funktion "Heading" (3), welche den Stand der Sonne angibt. Wir können den Sonnenstand einmal über den Schieberegler rechts daneben verändern, oder über Tastatureingabe, indem wir direkt ins Anzeigefeld klicken.
Der Sonnenstand wird hier in Grad angegeben. Man kann sich das in etwa so vorstellen:
Ein Kreis hat 360 Grad, wir befinden uns mit unserer Kamera in der Mitte des Kreises und schauen geradeaus. Dann ist nun die Sonne bei 90 rechts von uns, bei 180 hinter uns, bei 270 links von uns. Dies sollte jetzt nur beispielhaft erklärt sein, es kommt jetzt wohl auch darauf an, wie und wohin wir unsere Kamera gedreht haben. Am besten man spielt einfach mal mit dem regler ein bisschen rum, und macht zwischendurch mal ein Quickrender, so das man gut sieht, woher der Lichteinfall kommt.
Die Funktion "Elevation" (4) gibt die Höhe der Sonne an, der angegebene Wert bezeichnet die Höhe des Sonnenstandes zum Horizont in Grad. Am besten man spielt auch hier mal ein bisschen herum um ein Gefühl zu bekommen.
Die Funktion "Angular Diameter (5) gibt den Durchmesser der Sonne an, wobei hier gilt, je kleiner der Wert, desto kleiner die Sonne. Vergrössert man den Wert vergrössert sich selbstredend auch der Durchmesser der Sonne. Wobei hier zu sagen ist, das sich die Leuchtkraft nicht mitvergrössert, sondern immer mehr auf den Durchmesser verteilt.
Hat man eine Sonne und macht einen Quickrender, erkennt man nur helles Licht, vergrössert man die Sonne im Durchmesser, verteilt sich die Leuchtkraft und die Sonne wird immer sichtbarer.
Und genau dies werden wir jetzt tun, denn wir benötigen ja eine schöne, grosse Sonne, siehe dazu nächstes Bild:


Wenn Sie ihre Kamera nicht allzu sehr gedreht haben, können Sie die Einstellungen aus dem obigen Bild übernehmen, vielleicht mit ein paar kleinen Angleichungen. Letzten Endes ist es jedoch so, das man seine eigene Einstellung wählt, so es einem gefällt.
Wir machen zwischendurch immer wieder mal ein Quickrender, um zu sehen, wo wir stehen, mit unserem Bild.
Mein Quickrender hat folgendes Bild ergeben, was mir gut gefällt und ich es so belassen kann:


So, nun wird es Zeit ein wenig Abendrot einzubringen. WIr betrachten dazu folgendes Bild:


Wir klicken zunächst einmal in der Funktionsleiste oben auf "Atmosphere" (1), danach auf Atmosphere01 (2) und sehen nun einige Einstellungsmöglichkeiten der Atmosphere (3), (4) und (5). Ich werde hier nicht sonderlich auf Erklärungen der Atmosphere an dieser Stelle eingehen, da dies den Rahmen sprengen würde.
Nur soviel, über "Haze density" und "Haze Horizon colour" (3) lassen sich diverse Nebeleinstellungen vornehmen.
Über "Bluesky density" und "Bluesky horizon colour" (4) lässt sich der Blauhimmel regulieren.
Und über "Bluesky additive" und "Redsky decay" (5) lässt sich der Rotanteil des Himmels regulieren.
Am besten man spielt ein wenig mit den Reglern rum, bis man seine gewünschte Atmosphäre hat. Alternativ kann man auch die obigen Einstellungen übernehmen. Das ist letztendlich Geschmackssache. Vielleicht zwischendurch mal einen Quickrender machen, so hat man einen besseren Überblick über den Stand der Dinge!
So, wenn wir auch hier nun unsere gewünschte Einstellung gefunden haben, schreiten wir zur finalen Tat:


Wir klicken in der oberen Funktionsleiste auf "Renderers" (1), danach klicken wir "Full Render" (2) an, um ins Menü zu gelangen.
Nun geben wir bei der Bildbreite des Renderergebnisses (3) die maximale Einstellung für die Freeware-version an, und die beträgt 800 x 600. natürlich kann man auch kleiner rendern wenn man möchte.
Wir erhöhen bei Detail (4) die Genauigkeit, aber man sollte ab hier berücksichtigen, das es höhere Renderzeiten bedarf, je höher die Genauigkeit werden soll.
Bei "GI relativ Detail" und "GI Sample Quality" (5) stellen wir einen Wert zwischen 4 und 6 ein. Auch hier erhöht sich mit Erhöhung des Wertes die Renderzeit.
Zu den eingekreisten Punkten (4) und (5) ist noch kurz zu sagen, das man hier die Werte nicht zu hoch einstellen sollte. Je höher die Werte, desto höher wird zwar die Qualität des Renderergebnisses, aber auch die Renderzeiten katapultieren sich damit gewaltig in die Höhe.
Und wenn ihr heimischer PC nun nicht gerade ein wahrhaftiger Rendermeister ist, sollte man es hier nicht übertreiben.
So, nun sind wir auch schon am Ende des Tutorials angelangt, ich hoffe es hat Spaß gemacht und es hat Ihnen etwas gebracht.
Nun müssen wir nur noch auf "Render Image" (6) Klicken, und Geduld haben bis unser Ergebnis fertig ist.
Mein Sonnenuntergang sieht so aus:


Anmerkung:

Dies war mein erstes tutorial überhaupt, und es ist aus reiner Freude am Hobby entstanden, wer Fehler findet, darf sie behalten und wenn die Fehler von inhaltlichem Wert sind, bitte ins Gästebuch oder per Kontakt mir mitteilen.
Tschööööö, bis zum nächsten mal!!!



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